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Geschichte:
Heimatverein Glücksburger Heide e.V.
Am 26.05.1991 wurde in der Gaststätte in Morxdorf mit der Wahl des Vorstandes der Heimatverein „Glücksburger Heide“ gegründet. Damals waren es 30, zurzeit sind es 200 Mitglieder. Als Vorsitzenden wählte man Heinz Berger. Er führte bis zu seinem Tod 2009 den Verein an, ihm zu Ehren erhielt der Weg nach Mügeln seinen Namen. Durch die Gründung des Heimatvereins und deren Initiative und durch die Aufarbeitung der Geschichte der Glücksburger Heide sind zahlreiche Objekte entstanden. Im Mai 2000 wurde das Heidemuseum in Arnsdorf eröffnet. Unser wichtigstes Anliegen ist es, das bisher geschaffene zu erhalten und zu pflegen. Dazu zählen Reparaturen an den Schutzhütten und den vielen Sitzgelegenheiten und Objekten. Kulturelle Höhepunkte gibt es auch. An der Heimateiche treffen sich seit 1991 Radfahrer und Wanderer jeweils am Himmelfahrtstag zu einer Andacht.
 Der kulturelle Höhepunkt im Vereinsleben des Heimatvereins ist das seit 1994 stattfindende Heidefest mit der Kürung der Heidekönigin. Das schon zur Tradition gewordene Fest findet zum 1. Sonntag im September. hinter der Gaststätte „Zur Weintraube“ in Schweinitz statt. Wir führen Wanderungen und Radtouren durch, vorwiegend sind wir in der Heide, aber auch Ziele in der näheren Umgebung werden erkundet. Alljährlich finden auch Kinderveranstaltungen mit Sport, Spiel und Lerninhalten auf der Hirtenwiese statt.
Die Geschichte der Glücksburger Heide beginnt natürlich weit vorher. Der Wildreichtum sorgt dafür, dass um das 17. Jahrhundert viele Edelleute mit der Jagd begonnen.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtete man die Oberförsterei Glücksburg und eine Waldbahn zwischen den Bahnhöfen Linda und Seyda. 1936 begann die militärische Nutzung. 220 Hekter wurden damals abgeholz für Übungsflüge und taktische Manöver. 1945 übernahm dann die rote Armee das Gelände und rückte Ende 1990 wieder ab.
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