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Wandern & Rad fahren: 

Die Lage der Glücksburger Heide:Als Glücksburger Heide bezeichnet man heute das Waldareal Nördlich der Stadt Jessen.Integriert darin ist das Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes der GSSD (Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland) mit einer Größe von etwa 3000 ha, wovon zirka 500 ha zum Land Brandenburg gehören. Allgemein beträgt das Territorium der Glücksburger Heide ungefähr 6850 ha Wald- und Heidefläche im Land Sachsen-Anhalt. Das zusammenhängende Waldgebiet erstreckt sich von den Arnsdorfer Bergen in nördlicher Richtung bis zur Landesgrenze Brandenburgs auf eine Länge von 12 Kilometern. Die West- Ost Ausdehnung, beginnend in Seyda bis nach Glücksburg/ Linda, beträgt ca. 10km. Die Glücksburger Heide liegt am Südrand des Flämings, ist leicht nach Süden geneigt und in sich weitgehend eben. Die mittlere Höhe beträgt 85 m über NN.

 

 
Schutzhütte „Bucheneck“
Schutzhütte „Berghütte“
Schutzhütte „Waldesruh“
Schutzhütte „Altes Forsthaus“ mit Spielwiese
Schutzhütte „Russenwinkel“
Schutzhütte „Eicheneck“
Schutzhütte „Buchhorst“
Schutzhütte „Wiesenblick“
Schutzhütte „Lindwerd‘sche Ecke“
Schutzhütte „Hirtenwiese“
Schutzhütte „Willi‘s Birkenhain“
Tor zur Glücksburger Heide
Schöne Säule
Kohleschacht
Heimateiche mit Schutzhütte
Waldbahn
Aussichtspunkt „Panzerberg“
Freizeitzentrum Mügeln
Kalte Küche
Heidemuseum
Absturzstelle Me 109
Absturzstelle „Max Miller“
Erlebnispfad für Kinder
Naturerlebnispfad Seyda
Weingut Hanke
Rad- und Wanderwege
Müllersprudel (Hirtenwiese)
Himmelsberg (133,1 m)
Änderungen vorbehalten
     
Erlebnispfad für Kinder
Der vom Verein geschaffene Kindererlebnispfad am Tor zur Glücksburger Heide in Jessen soll helfen, den Kindern die Natur des Waldes als Erlebnis- und Spielort etwas näherbringen. 
 
   

Schutzhütte Hirtenwiese

Diese idyllisch gelegene Wiese

mit verschiedenartigen Sitzmöglichkeiten lädt den Wanderer zu einer Rast ein. Im hinteren Teil der Wiese befindet sich der Müller Sprudel, eine Quelle, die durch Oberflächen- und Sickerwasser gespeist wurde. Das stark wachsende Wurzelwerk der Bäume zerstörte im Laufe der Zeit die Wasserquelle.

 
   

Kohleschacht

Dieser Nachbau gibt Auskunft über den Braunkohleabbau Mitte des19. Jahrhunderts in den Jessen - Arnsdorfer Bergen.

   

 

Panzerberg

Er diente der GSSD (Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutsch-  land) zu Panzerübungen. Oben angekommen laden Bänke zur Rast ein, früher hatte man eine schöne Aussicht über die Heide, jetzt ist die Natur zurückgekehrt.

     

Schutzhütte Forsthaus Mügeln

Dies ist die Stelle, an der einst das im Jahr 1840 erbaute Forsthaus stand. Eine Schutzhütte und ein Kinderspielplatz mit lustigen Holzfiguren laden zum Verweilen ein.

 
   

Heimateiche

Die Heimateiche ist das Symbol des Heimatvereins. Sie ist ein ca.200 Jahre alter Baum, der als Zeitzeuge der 60jährigen  militärischer Nutzung zerschossen und mit Granatsplitter übersät ist. Die Heimateiche ist umgeben von einem kleinen Naturpark.

 
   

Waldbahn

Sie erinnert an das Transportmitte welches um 1900 zur Beförderung des Holzes aus der Heide zu den am Rande liegenden Dampfsägewerken diente.

 
   

Schöne Säule

Die Schöne Säule ist eine Erinnerungsstätte an August des Starken, der hier 1719 einen

kapitalen Hirsch erlegte. Eine Stele und eine Informationstafel geben Auskunft über diese Geschichte.

 

 
   

Kalte Küche

Das ist die Stelle, an der die  sächsischen Kurfürsten bei ihrer Jagd immer das Frühstück einnahmen. Während die Herrschaften ihr festliches Mahl an den Tischen verzehren,  erhielten die Knechte und Jagdgehilfen am Waldesrand als Belohnung eine Flasche Braunbier. Im Volksmund bürgerte sich der Name „Kalte Küche“ ein. Die Schatten spendende Buche wurde durch einen Sturm zerstört.

 
   
Naturpfad Seyda

Der Naturlehrpfad am Rand der Glücksburger Heide in Seyda entstand schon in den 90er Jahren und wurde 2023 vom Heimatverein wieder aufgearbeitet. Er hat eine Länge von etwa einem Kilometer. Auf dieser Wegstrecke sind 24 Bäume mithilfe von Stelen neu beschriftet worden. Zwei Sitzgruppen laden zum Verweilen und Genießen der schönen Natur herzlich ein.

 
   

Absturzstelle Me 109

Zur Erinnerung an einen jungen, unbekannten deutschen Piloten, der 1945 mit seinem Flugzeug abstürzte und dabei ums Leben kam, wurde ein  Gedenkstein  und eine Informations-tafel  an der Absturzstelle errichtet.

 
   

Absturzstelle Max Miller

Eine Gedenkstele und eine Informationstafel erinnert an den zum Ende des 2. Weltkrieges bei einem Kampfeinsatz über der Glücksburger Heide durch einen Aufschlagbrand ums Leben gekommenen Piloten und Unteroffizier Max Miller.